Sonntag, 27. März 2011

Leserbriefe, die die FN nicht veröffentlicht....

Leserbrief vom 22.3.11 - von FN bisher nicht veröffentlicht

Klimaschutz lebenswichtig!

Neben der Bedrohung durch eine atomare Katastrophe, die viele Menschen inzwischen für sehr real halten, werden wir massiv durch die Klima-Katastrophe bedroht. Der Pegel der Meere steigt, Grönlands Eispanzer beginnt zu schmelzen, der Anstieg der Fluten beschleunigt sich immer weiter und unser Erfolg beim Klimaschutz entscheidet über das Schicksal der nachfolgenden Generationen.
In diesem Zusammenhang ist es besonders traurig, dass nach Aussagen von NABU und BUND die derzeit regierenden Parteien CDU und FDP meilenweit von „einer nachhaltigen Politik, einem engagierten Klimaschutz und einer umweltfreundlichen Wirtschaftspolitik entfernt sind“. Sollten nicht genau diese Themen, unsere Wahl bestimmen. Nachzulesen sind die Details der Auswertungen der Kandidaten- und Parteienbefragung sowie der Wahlprogramme zur Landtagswahl unter www.bund-bawue.de/presse/pressemitteilungen vom 7. Februar 2011. Leider wurde diese Pressemitteilung in dieser Zeitung, im Gegensatz zu fast allen anderen Zeitungen im Lande, nicht veröffentlicht. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Angelika Tolle-Rennebarth, Lauda-Königshofen

Mittwoch, 19. Januar 2011

FBL-Hauptversammlung 18.1.2011

Zu einem gegenseitigen Informationsaustausch trafen sich die Mitglieder der FBL mit den Fraktionsmitgliedern im Gemeinderat.
wichtige Themen waren:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Trinkwasserversorgung
  • Umgang mit Öffentlichkeitspflicht von Gemeinderatssitzungen
  • Haushalt 2011
  • Bürgergespräch in Königshofen
  • Planungen für 2011
Näheres an dieser Stelle später.

Freitag, 10. Dezember 2010

Trinkwasserversorgung im Gemeinderat

Seit Wochen ist die Trinkwaserqualität und -versorgung in Lauda-Königshofen Topthema. Auf den Tischen der Stadträte standen dabei jedoch überwiegend Kunststoffflaschen mit "Mineralwasser". Seit gestern sind diese zu einem großen Teil durch Glaskaraffen ersetzt, aus denen leckeres stilles Wasser aus dem Taubertal den passenden Begleiter zu den Diskussionen liefert.

TA lehnt Mobilfunkmast ab

In öffentlicher Sitzung hat sich eine deutliche Mehrheit des technischen Ausschusses gegen einen Bauantrag eines Mobilfunkbetreibers ausgesprochen, der auf Becksteiner Gemarkung einen Sendemast erstellen will, um eine bessere Versorgung vor allem von Königshofen und Unterbalbach zu erreichen. Das wird zwar nicht viel nützen, denn letztlich wird das Landratsamt vermutlich den Bau dennoch genehmigen, dennoch sollte dies ein Zeichen sein, dass dem Wildwuchs von Funkantennen Einhalt zu gebieten ist. Direkt neben dem geplanten Mast steht bereits ein weiterer Mast eines anderen Betreibers (siehe oben, Blick von Königshofen)....
Die einzige Möglichkeit, wirksam gegen weitere Masten vorzugehen, scheint in einem Bebauungsplan zu liegen, der für die Gesamtstadt diejenigen Flächen ausweist, von denen aus die Ortsteile am besten versorgt werden können. Das jedoch wollte letztlich keiner beschließen, denn das hätte eine automatische Baugenehmigung für diese Flächen nach sich gezogen. Und bestehende Masten dürften ohnehin stehen bleiben.
Sehr interessant dürfte auch sein, zu erfahren, wem denn die Flächen gehören (und seit wann), auf denen solche Masten gestellt werden und wofür die Mobilfunkbetreiber sicher ordentliche Mieten zahlen....

Sonntag, 18. April 2010

Straßenneubau oder neue Mobilität?

Die Straße nach Heckfeld ist eine Katastrophe!
Bahnunterführung in Lauda - koste es was es wolle!
Umgehungsstraße Königshofen - zur Not auch durch Wohngebiete!

Alles Unsinn, wenn wir endlich aufhören würden die Lösung der Verkehrsprobleme nur im Neubau, Ausbau unseres Straßennetzes zu sehen.

Sehr interessant hierzu:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,689625,00.html

Dienstag, 20. Oktober 2009

Mitgliederversammlung 19.11.2009

Am 19.11. treffen sich alle Unterstützer der Freien Bürgerliste und interessierte Bürger um 19.00 in Lauda im Restaurant Weigand.
Es werden verschiedene aktuelle kommunalpolitische Themen zur Sprache kommen, wie Bahnunterführung, Haushaltsplanung, Schulentwicklung;
daneben sollen auch Aktionen der FBL in der nächsten Zeit besprochen werden, um den Bekanntheitsgrad der Fraktion als Gruppierung im Gemeinderat zu erhöhen.
Alle Bürger der Gesamtstadt Lauda-Königshofen sind herzlich eingeladen.

Sonntag, 18. Oktober 2009

FBL im Gymnasium





Fraktion der FBL informiert sich über die Weiterentwicklung der Schulen.

Bei einem Treffen mit dem Leiter des Martin-Schleyer-Gymnasiums, Dr. Jürgen Gernert, ließen sich am 13.10.2009 die Mitglieder der Gemeinderatsfraktion vom Schulleiter über mögliche Entwicklungsperspektiven des MSG und die dafür notwendigen Unterstützungsmaßnahmen durch die Gemeinde als Schulträger informieren. Dr. Gernert berichtete zunächst von seinem kürzlichen Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ganztagsschulverbandes, H. Appel, und dessen Einschätzung der Möglichkeiten des MSG. So solle der Schultag nicht durch zusätzliche Stunden mehr Belastung für die Kinder bringen, sondern durch eine sinnvolle Rhythmisierung des Tages diesen entzerren und Druck von den Schülern nehmen. Dazu sei es auch nötig, mit kleinen Renovierungs- Verschönerungs- oder Möblierungsmaßnahmen die Schule so umzugestalten, dass sie von den Schülern als Tages-Lebensraum wahrgenommen werden kann. Wo Appel gar die Einrichtung einer Disco anregte, empfahl Dr. Gernert zumindest die Entrümpelung und Neuausstattung der Oberstufen-Aufenthaltsräume.
Ein Mensa-Neubau mit Selbstlernzentrum müsse entweder sofort in Angriff genommen werden, oder es müssten sofort durchführbare Umbauten an den einzelnen Schulen stattfinden, damit die Schülerströme aus den umliegenden Gemeinden weiterhin nach geleitet würden, weil Schüler und Eltern das Schulzentrum als attraktiven Standort wahrnehmen. In diesem Zusammenhang hob er auch das pädagogische Konzept des MSG hervor, das er mit seinem "sehr fitten" Kollegium umsetzen könne.
Bei einem Rundgang durch das Gebäude konnten sich die Stadträte selbst ein Bild vom Zustand der Räume und Einrichtungen machen. Erste Priorität habe laut Dr. Gernert die Einrichtung sowohl eines weiteren PC-Raumes als auch eines Raumes für die Naturwissenschaften. Dies solle bei einer Entscheidung der Gemeinde gegen den Mensa-Neubau möglichst noch in diesem Schuljahr umgesetzt werden. Nach der Renovierung anderer Schulen im Stadtgebiet sei nun endlich das Gymnasium "dran". Auch die Verwaltunsräume und das Lehrerzimmer seien in den 35 Jahren ihres Bestehens nicht nur zu klein geworden, sondern kämen auch den Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz in keinster Weise gerecht.
Dass die Cafeteria viel zu eng ist, ist seit langem bekannt. Kühlschränke auf dem Gang, ein "Büro" an einem Tisch im Kunst-Vorbereitungsraum, viel zu kleine Spülmaschinen und zu wenige Sitzplätze sprechen Bände. Dass dieser Zustand möglichst schnell behoben werden müsse, waren sich alle Anwesenden einig. Mitarbeiterinnen des Cafeteria-Teams berichteten von immerhin 15 000 Essen, die 2008 zubereitet worden sind und über 5 000 ehrenamtlichen Stunden, die von Eltern geleistet wurden. Besonders traurig seien alle über den ablehnenden Bescheid der Stadt bezüglich der die Weiterbeschäftigung einer behinderten und bestens ins Team integrierten jungen Mitarbeiterin. Man war sich einig, dass der dafür aufzuwendende Betrag von 2 500 Euro jährlich auf irgend eine Weise aufgebracht werden müsse.
Nach einem Besuch der "Beratungszelle" für den Verbindungslehrer und die Schulsozialarbeiterin unterstrich Dr. Gernert die Notwendigkeit sowohl einer Vollzeitstelle für diese Position als auch einer angemessenen Ausgestaltung des Beratungsplatzes. Nachdem auch die eher kostengünstig als ansprechend renovierten Toiletten begutachtet worden waren, hob Dr. Gernert seine Priorität für eine baldige Lösung gegenüber einer möglicherweise Jahre dauernden Neubaulösung für das Schulzentrum hervor und bedankte sich bei den anwesenden Vertretern der Freien Bürgerliste und des Cafeteria-Teams für die Zeit, die sie sich genommen haben, um sich selbst ein Bild von der Situation am Gymnasium zu machen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Am Tag danach

Als am Montagnachmittag die vorläufigen Auszählungsergebnisse bekannt wurden, war einerseits klar, dass die Mehrheitsfraktion CDU mit 16 von 30 Sitzen weiterhin über die absolute Mehrheit im Gemeinderat verfügen wird, womit ein erklärtes Wahlziel nicht erreicht wurde.
Andererseits konnte die Freie Bürgerliste zwei zusätzliche Sitze erringen, und alle 8 in den Gemeinderat gewählten Kandidaten konnten ihr Ergebnis im Vergleich zu 2004 deutlich ausbauen.
Somit war bei der abendlichen Feier die Stimmung einerseits optimistisch für die weitere Arbeit im Gemeinderat, andererseits aber auch getrübt durch die Tatsache, dass mit erwin Aeckerle künftig ein wichtiger Denker und Redner im Gremium fehlen wird.

Montag, 8. Juni 2009

Letzte Hoffnungen in der Wahlnacht

..so, bevor ich ins Bett geh noch eine letzte Mitteilung an euch alle:

Ergebnisse gibts hier: http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2009/

da hab ich auch gelesen, dass in Igersheim (erste Meldung aus dem Kreis um 0:30 Uhr) die CDU etwa 17 Prozent verloren hat, die größtenteils den Freien zugute kamen. Und in Assamstadt (Meldung 0:51) haben die Wählervereinigungen sogar 100% bekommen! Das lässt doch hoffen, oder?

Bis später,

Gruß,

Montag, 18. Mai 2009

Szenario (3): Schulen in Lauda-Königshofen

Wir befinden uns im Jahre 2015.

  • Das Bildungszentrum Lauda beinhaltet Werkrealschule, Realschule und Gymnasium.
  • Die Mensa ist fertig – und mit ihr auch Verwaltungs- und Unterrichtsräume für die Musikschule sowie zentrale Stadtbücherei.
  • Selbstlernzentren gibt es in den einzelnen Schularten, denn dort sind auch entsprechende pädagogische Angebote und Betreuung gegeben.
  • Die Bäder sind saniert und den modernen Erfordernissen angepasst.
  • Die Förderschule ist in enger Kooperation mit der Grundschule am Standort Lauda-Mitte, dort auch Ganztagsbetrieb.
  • Grundschulen bestehen noch in weiteren Stadtteilen: Königshofen, Oberlauda, Ober- und Unterbalbach, Gerlachsheim, werden dort teilweise selbständig geführt, teilweise zu größeren Einheiten zusammengelegt. Dies erleichtert die pädagogische Profilierung, Kooperationen, Unterrichtsversorgung, Personalplanung, Beschaffung und Verwaltung.
  • Die Turmbergschule in Königshofen besteht weiter als sehr gut ausgestattete Grundschule, durch eine Kooperation mit der über Raumnot klagenden „Schule im Taubertal“ können auch freiwerdende Räume nachhaltig genutzt werden. Gemeinsame Nutzung der grundschulgerechten Werkräume, der Schulküche etc.

Effekt für die Bürger:

  • Alle Schüler ab Klasse 5 bleiben in oder fahren nach Lauda. Dort besteht für alle Schüler die Möglichkeit an einem Ganztagsangebot ihrer jeweiligen Schulart teilzunehmen. Dies erleichtert den logistischen Aufwand sowohl für die Stadt als auch für einzelne Familien.
  • Nachmittagsangebote wie Musikschule, Bücherei, Schwimmbäder oder Vereine und soziale Projekte sind schulartübergreifend integriert. Auch hier könnte künftig weniger Fahrleistung für die einzelne Familie anfallen, denn dann könnten weitere Buslinien sinnvoll eingesetzt werden
  • In Anbetracht insgesamt sinkender Schülerzahlen kann weiterhin das komplette Bildungsangebot in Lauda-Königshofen sichergestellt werden. Möglicherweise könnte dies auch eine Anziehungskraft auf benachbarte Städte und Gemeinden mit ähnlichen Sorgen ausüben…

Jetzt bin ich ja mal gespannt auf Gegenargumente. ;-)

Freitag, 15. Mai 2009

Orientalische Zackenschote bekämpfen

(Zitat aus Main-Netz.de:)
Landratsamt warnt: "Pflanzliche Neubürger" im Main-Tauber-Kreis auf dem Vormarsch - Verdrängung anderer Arten
Main-Tauber-Kreis Etwa drei Wochen nach Beginn der Rapsblüte erscheinen nun auch die Blüten der Orientalischen Zackenschote. Der flüchtige Betrachter wird die Pflanzen auch für Raps halten, doch hier handelt es sich um einen "pflanzlichen Neubürger" mit großer Ausbreitungsfähigkeit und Verdrängungskraft - um eine invasive Neophyten-Art.

Die FBL ruft alle Bürger von Lauda-Königshofen auf, enweder eigene Initiativen zur Bekämpfung dieser sich ausbreitenden Neophyten ins Leben zu rufen, oder sich am Freitag, 22.5. um 16:30 Uhr an unserer ersten Aktion zu beteiligen. Treffpunkt ist bei der Kaserne in Lauda. Bitte Hacke und Spaten mitbringen.

Montag, 11. Mai 2009

Kommentar zur SPD-Seite

(dort auch gepostet am 11.5.)

Ich finde, anders als in manchem Artikel über SPD/FB - Veranstaltungen, dass ihr nicht die einzige Liste seid, die in die Menschen investieren möchte. Das wollen wohl alle, nur bei manchen merkt man es nicht.. ;-) Aber heißt denn, wie im gleichen Artikel erwähnt, der Ausbau der Ortverbindungsstraße Oberlauda-Heckfeld, dass hier in Menschen investiert wird? Da erinnert mich irgendwie an das tolle Unterführungs-Projekt in Lauda. Schließlich sind holprige Straßen ja auch ein Verkehrsverhinderungsinstrument. Und das wollen ja doch irgendwie alle (ok außer ein paar Laudaer, die gerne die Lkws im Ort hätten...) Und es ist sicher schade für unsere Kinder, wenn dringende Verkehrsprojekte am Ende eine bessere Ausstattung der Schulen verhindern. Und dass die Kinder unsere Zukunft und damit das Wichtigste sind, darin sind wir uns ja einig.

Gruß von Liste zu Liste,

Ulf Neumann

Samstag, 2. Mai 2009

Lauda: Bahnunterführung Nord (2)

Noch ein Szenario:

Bundesstraße wird verlegt (FN vom 15.1.2012)

Mit einem nachgerade als Geniestreich zu bezeichnenden Federstrich hat die Straßenbauverwaltung die Verlegung der B290 beschlossen. In Lauda-Königshofen und im gesamten mittleren Taubertal wurde die Entscheidung mit großer Freude aufgenommen.
Aus Tauberbischofsheim kommend wird die Bundesstraße künftig durch die soeben fertiggestellte und ohnehin mit Zuschüssen finanzierte Bahnunterführung geleitet, durch die etwas zu verbreiternde Becksteiner Straße am i-park in der ehemaligen Kaserne vorbei und schließlich mit einem Brückenbauwerk über Bahn und Tauber etwa in Höhe des neuen Einkaufzentrums Tauber-City Königshofen zurück auf die "alte" Straßenführung. Damit wurde sowohl dem Wunsch der Bürger von Königshofen nach einer Umgehungsstraße als auch dem Wunsch der Laudaer Bürger nach einer besseren Verkehrsanbindung entsprochen. Als Nebeneffekt fällt mit dieser Lösung auch der Bahnübergang in Königshofen weg, die B292 ist für den Schwerlastverkehr wieder uneingeschränkt nutzbar. In einer ersten Stellungnahme zeigten sich sowohl der Bürgermeister als auch die überwiegende Mehrheit des Gemeinderates sehr zufrieden und betonten, dass damit nun endlich die logische Fortführung der 2010 begonnenen Verkehrsentruhigung von Lauda beschlossen sei. Als im Hinblick auf die Rekordverschuldung der Stadt besonders günstig könnte sich auch die in Aussicht gestellte Bezuschussung von notwendigen Gebäudeabrissen erweisen.

Auch aus den Nachbargemeinden waren nur positive Reaktionen zu hören. Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim freuen sich nicht nur über den Zuzug der ehemaligen Laudaer Bürger, die bereits seit dem Beschluss der Unterführung 2009 für eine große Nachfrage bei Immobilien und Grundstücken in den Nachbarstädten gesorgt haben. Auch die Schulzentren werben bereits mit dem Slogan: "Besser Lernen ohne Verkehr" und freuen sich über den damit gesicherten Erhalt ihrer Schulen bei insgesamt sinkenden Schülerzahlen.
Überall im Kreis versammelten sich Bürger zu spontanen Freudenkundgebungen und priesen den Einfallsreichtum der Straßenbauverwaltung.

Mittwoch, 29. April 2009

Lauda: Bahnunterführung Nord

Szenario für Lauda-Königshofen im Jahre 2012 -ein Blick voraus


Nach vielen Protesten und einer Zwangsenteignung ist die Bahnunterführung Lauda-Nord (im Volksmund: „Laudemer Loch“) fertig gestellt. Kosten : 9,5 Mio. €
Kosten für die Stadt: 4 Mio. € (statt, wie 2009 geplant: 2,5 Mio. €)

-Vorläufige Bilanz: Eine starke Zunahme des Durchgangsverkehrs in Lauda, Unfälle im
Bereich Kugelgraben – Becksteiner Str., Anwohner beklagen eine
zunehmende Lärmbelästigung

- Zur Verkehrsentlastung ist die Bahnhofstraße trotz heftiger Proteste der Anwohner und
Geschäftsleute im Gespräch

- Bei stärkeren Regenfällen steht die Unterführung gelegentlich unter Wasser, weil die
Pumpen die Wassermengen nicht schaffen und das Grundwasserniveau nur wenig tiefer
liegt.

- Leichte Verkehrsentlastung für die Bundestrasse 290 in Königshofen, daher wird der
geplante Bau der dortigen Umgehungsstraße trotz Protesten aus Königshofen weiter
verschoben

- Schuldenstand der Stadt : 27 Millionen €, bei zurückgehenden Einnahmen aus Steuern und
Umlagen zahlen die Bürger der Stadt für Zinsen und Tilgung jährlich 2,5 Millionen €

- Aufgrund der hohen Verschuldung ist kaum noch Geld für Investitionen in Schulen,
Kindergärten, dringende Renovierung von Straßen und Gehwegen in den Ortsteilen
vorhanden

- Der GR beschließt eine drastische Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuer (wie Ende
2008 bei der Haushaltsverabschiedung bereits befürchtet). Bürgermeister M.: Eine solche
Entwicklung war nicht vorauszusehen!!

Möglicherweise ist dieses Szenario etwas zu pessimistisch.
Aber auch wer kein ausgesprochener Gegner des Tunnelprojekts ist, sollte sich überlegen, warum wir mit unseren Steuern den Durchgangs- und Schwerlastverkehr in den Stadtteil Lauda hineinziehen sollen, während die meisten Städte mittlerweile froh sind, wenn sie ihn wieder los werden.
Es bleibt zu wünschen, dass alle Verantwortlichen sich noch einmal eingehend überlegen, ob wir die Steuern unserer Mitbürger nicht besser für wichtigere Projekte ausgeben.
Es wäre auch nicht die erste Planung , die der Stadtrat gestoppt hätte!

Hubert Segeritz , Stadtrat Lauda-Königshofen

Sonntag, 26. April 2009

Kaum Bedarf für weitere Kinderkrippen?

Am Montag, den 20.04.09 wurde in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates das Ergebnis einer Bedarfsermittlung zur Einrichtung weiterer Kinderkrippen präsentiert. Nach dieser Umfrage der Stadtverwaltung scheint in Lauda-Königshofen kaum Bedarf für weitere Kleinkindbetreuung zu sein. Der Rücklauf der versandten Erhebungsbögen lag bei ca 20 %. Das „ernüchternde“ Ergebnis der Elternbefragung hat gezeigt, dass ein bedarfsgerechtes, flexibles Betreuungs- und Bildungsangebot in unserer Stadt nicht allein durch die räumliche Schaffung von Kinderkrippenplätzen umzusetzen ist.
1. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Wirklichkeit werden zu lassen, wäre der Aufbau einer zentralen Anlaufstelle für Familien und Unternehmen bei allen Fragen der Kinderbetreuung notwendig. Als Anlauf- und Koordinationsstelle könnte dieser Familienservice über bestehende Betreuungsangebote aller Altersgruppen informieren und Mütter und Väter beraten, die für ihr Kind individuelle Betreuung in unterschiedlicher Form und zu unterschiedlichen Zeiten suchen. Damit das gelingen kann, ist eine intensive Kooperation unserer Kindertageseinrichtungen, des Tagesmüttervereins (eine wichtige Alternative für die Betreuung von Kleinkindern ist die Kindertagespflege), der Frühförderstellen, psychosozialen Diensten und Beratungsstellen notwendig, um vorhandene Betreuungs- und Beratungsangebote zu vernetzen und differenziert auszubauen.
2. Das Angebot an integrativen Betreuungsplätzen, auch für Kinder unter 3 Jahren, muss nachhaltig ausgebaut werden. In einer demokratischen Gesellschaft ist das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. Die besondere Chance der integrativen Erziehung in Kindertageseinrichtungen liegt darin, dass die Kinder noch unvoreingenommen aufeinander zugehen. Darüber hinaus ermöglicht sie allen Familien den gemeinsamen Umgang von Menschen mit und ohne Behinderungen als Normalität des Alltags zu erleben. Seit dem 26.03.2009 ist in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen in Kraft. In ihr wird behinderten Menschen das Recht auf ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen zugesichert.

Der Ausbau eines integratives Betreuungsangebotes und die Einrichtung eines „Familien-Kinder-Service-Büros“ sind wichtige Schritte auf dem Weg zur „Familienfreundlichen Kommune Lauda-Königshofen“ und sollten weiter diskutiert werden.

Dagmar Hummel
Stadträtin Freie Bürgerliste

Samstag, 28. März 2009

Großprojekte in Lauda

Als derzeitiger Stadtrat will ich ein Forum überdie Reihenfolge der geplanten Großprojekte anregen.Es geht die Entscheidung zwischen Hallenbadsanierung,Schulmensa mit Selbstlernzentrum undneue Unterführung Nord in Lauda.Insbesondere zu letztem Thema würde mich die Meinung der Bevölkerung interessieren.

Michael Geier

Sonntag, 1. März 2009

Trinkwasser trinken?

"Das Wasser ist am besten an der Quelle", will uns ein altes Sprichwort weismachen. Ob das derzeit in Lauda-Königshofen wirklich so ist, fragen sich viele Mitbürger spätestens seit einem Zeitungsbericht am 13.2.2009 über ein Gespräch mit Bürgermeister Maertens, Stadtkämmerer Haberkorn und Tiefbauabteilungsleiter Gehrig.

"Bei den Untersuchungen 2008 wurde erstmals eine Überschreitung des Grenzwertes von 0,1 Mikrogramm je Liter, das bedeutet ein Zehnmillionstel, für das Pflanzenschutzmittel-Abbauprodukt Dimethylsulfamid (DMSA) in insgesamt acht Anlagen nachgewiesen, wobei aus diesen Stellen die Stadtteile Königshofen und Beckstein sowie Lauda (ohne Oberzone), Gerlachsheim und Marbach mit Trinkwasser versorgt werden", hieß es. Bei DMSA handele es sich um ein Abbauprodukt (Metabolit) des Pflanzenschutzmittelwirkstoffes Tolylfluanid, bekannt unter dem Handelsnamen "Euparen", das man bisher hauptsächlich im Wein- und Obstbau, teilweise aber auch in häuslichen Kleingärten, gegen Pilzkrankheiten eingesetzt habe.

Verkauf und Anwendung seien hier inzwischen verboten, allerdings stufe das baden-württembergische Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum DMSA als relevantes Abbauprodukt im Sinne der Trinkwasserverordnung ein, so dass man dabei den Grenzwert von 0,1 beachten müsse. Nachdem das Umweltbundesamt als dauerhaft duldbaren gesundheitlichen Orientierungswert eine Konzentration von 1,0, und als vorübergehend erlaubte Höchstmarke einen Maßnahmewert beim Trinkwasser von 10,0 festgelegt habe, "wurde der Brunnen IV Lauda-Süd vom Netz genommen", der als einziger exakt die 1,0-Grenze erreichte." (FN, 13.02.2009)

Diese Grenzwertüberschreitung sei jedoch gesundheitlich unbedenklich und das Gesundheitsamt hat auch sogleich eine Genehmigung zum Weiterbetrieb erteilt, in der Hoffnung, dass durch das bestehende Verbot der Anwendung auch die Konzentration in den Quellen mittelfristig sinkt. Parallel dazu laufe auch eine Überlegung zur Zusammenführung und gemeinsamen Aufbereitung aller Trinkwasserquellen.

Taubertal.de bietet übrigens ganz interessante Infos zur Trinkwassergewinnung und -aufbereitung im Stadtgebiet:

http://www.messe-hessenpferd.de/609.html

PS: Ob Bier, Wein und andere Getränke weniger belastet sind, darf getrost bezweifelt werden...

;-)