Montag, 18. Mai 2009

Szenario (3): Schulen in Lauda-Königshofen

Wir befinden uns im Jahre 2015.

  • Das Bildungszentrum Lauda beinhaltet Werkrealschule, Realschule und Gymnasium.
  • Die Mensa ist fertig – und mit ihr auch Verwaltungs- und Unterrichtsräume für die Musikschule sowie zentrale Stadtbücherei.
  • Selbstlernzentren gibt es in den einzelnen Schularten, denn dort sind auch entsprechende pädagogische Angebote und Betreuung gegeben.
  • Die Bäder sind saniert und den modernen Erfordernissen angepasst.
  • Die Förderschule ist in enger Kooperation mit der Grundschule am Standort Lauda-Mitte, dort auch Ganztagsbetrieb.
  • Grundschulen bestehen noch in weiteren Stadtteilen: Königshofen, Oberlauda, Ober- und Unterbalbach, Gerlachsheim, werden dort teilweise selbständig geführt, teilweise zu größeren Einheiten zusammengelegt. Dies erleichtert die pädagogische Profilierung, Kooperationen, Unterrichtsversorgung, Personalplanung, Beschaffung und Verwaltung.
  • Die Turmbergschule in Königshofen besteht weiter als sehr gut ausgestattete Grundschule, durch eine Kooperation mit der über Raumnot klagenden „Schule im Taubertal“ können auch freiwerdende Räume nachhaltig genutzt werden. Gemeinsame Nutzung der grundschulgerechten Werkräume, der Schulküche etc.

Effekt für die Bürger:

  • Alle Schüler ab Klasse 5 bleiben in oder fahren nach Lauda. Dort besteht für alle Schüler die Möglichkeit an einem Ganztagsangebot ihrer jeweiligen Schulart teilzunehmen. Dies erleichtert den logistischen Aufwand sowohl für die Stadt als auch für einzelne Familien.
  • Nachmittagsangebote wie Musikschule, Bücherei, Schwimmbäder oder Vereine und soziale Projekte sind schulartübergreifend integriert. Auch hier könnte künftig weniger Fahrleistung für die einzelne Familie anfallen, denn dann könnten weitere Buslinien sinnvoll eingesetzt werden
  • In Anbetracht insgesamt sinkender Schülerzahlen kann weiterhin das komplette Bildungsangebot in Lauda-Königshofen sichergestellt werden. Möglicherweise könnte dies auch eine Anziehungskraft auf benachbarte Städte und Gemeinden mit ähnlichen Sorgen ausüben…

Jetzt bin ich ja mal gespannt auf Gegenargumente. ;-)

Freitag, 15. Mai 2009

Orientalische Zackenschote bekämpfen

(Zitat aus Main-Netz.de:)
Landratsamt warnt: "Pflanzliche Neubürger" im Main-Tauber-Kreis auf dem Vormarsch - Verdrängung anderer Arten
Main-Tauber-Kreis Etwa drei Wochen nach Beginn der Rapsblüte erscheinen nun auch die Blüten der Orientalischen Zackenschote. Der flüchtige Betrachter wird die Pflanzen auch für Raps halten, doch hier handelt es sich um einen "pflanzlichen Neubürger" mit großer Ausbreitungsfähigkeit und Verdrängungskraft - um eine invasive Neophyten-Art.

Die FBL ruft alle Bürger von Lauda-Königshofen auf, enweder eigene Initiativen zur Bekämpfung dieser sich ausbreitenden Neophyten ins Leben zu rufen, oder sich am Freitag, 22.5. um 16:30 Uhr an unserer ersten Aktion zu beteiligen. Treffpunkt ist bei der Kaserne in Lauda. Bitte Hacke und Spaten mitbringen.

Montag, 11. Mai 2009

Kommentar zur SPD-Seite

(dort auch gepostet am 11.5.)

Ich finde, anders als in manchem Artikel über SPD/FB - Veranstaltungen, dass ihr nicht die einzige Liste seid, die in die Menschen investieren möchte. Das wollen wohl alle, nur bei manchen merkt man es nicht.. ;-) Aber heißt denn, wie im gleichen Artikel erwähnt, der Ausbau der Ortverbindungsstraße Oberlauda-Heckfeld, dass hier in Menschen investiert wird? Da erinnert mich irgendwie an das tolle Unterführungs-Projekt in Lauda. Schließlich sind holprige Straßen ja auch ein Verkehrsverhinderungsinstrument. Und das wollen ja doch irgendwie alle (ok außer ein paar Laudaer, die gerne die Lkws im Ort hätten...) Und es ist sicher schade für unsere Kinder, wenn dringende Verkehrsprojekte am Ende eine bessere Ausstattung der Schulen verhindern. Und dass die Kinder unsere Zukunft und damit das Wichtigste sind, darin sind wir uns ja einig.

Gruß von Liste zu Liste,

Ulf Neumann

Samstag, 2. Mai 2009

Lauda: Bahnunterführung Nord (2)

Noch ein Szenario:

Bundesstraße wird verlegt (FN vom 15.1.2012)

Mit einem nachgerade als Geniestreich zu bezeichnenden Federstrich hat die Straßenbauverwaltung die Verlegung der B290 beschlossen. In Lauda-Königshofen und im gesamten mittleren Taubertal wurde die Entscheidung mit großer Freude aufgenommen.
Aus Tauberbischofsheim kommend wird die Bundesstraße künftig durch die soeben fertiggestellte und ohnehin mit Zuschüssen finanzierte Bahnunterführung geleitet, durch die etwas zu verbreiternde Becksteiner Straße am i-park in der ehemaligen Kaserne vorbei und schließlich mit einem Brückenbauwerk über Bahn und Tauber etwa in Höhe des neuen Einkaufzentrums Tauber-City Königshofen zurück auf die "alte" Straßenführung. Damit wurde sowohl dem Wunsch der Bürger von Königshofen nach einer Umgehungsstraße als auch dem Wunsch der Laudaer Bürger nach einer besseren Verkehrsanbindung entsprochen. Als Nebeneffekt fällt mit dieser Lösung auch der Bahnübergang in Königshofen weg, die B292 ist für den Schwerlastverkehr wieder uneingeschränkt nutzbar. In einer ersten Stellungnahme zeigten sich sowohl der Bürgermeister als auch die überwiegende Mehrheit des Gemeinderates sehr zufrieden und betonten, dass damit nun endlich die logische Fortführung der 2010 begonnenen Verkehrsentruhigung von Lauda beschlossen sei. Als im Hinblick auf die Rekordverschuldung der Stadt besonders günstig könnte sich auch die in Aussicht gestellte Bezuschussung von notwendigen Gebäudeabrissen erweisen.

Auch aus den Nachbargemeinden waren nur positive Reaktionen zu hören. Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim freuen sich nicht nur über den Zuzug der ehemaligen Laudaer Bürger, die bereits seit dem Beschluss der Unterführung 2009 für eine große Nachfrage bei Immobilien und Grundstücken in den Nachbarstädten gesorgt haben. Auch die Schulzentren werben bereits mit dem Slogan: "Besser Lernen ohne Verkehr" und freuen sich über den damit gesicherten Erhalt ihrer Schulen bei insgesamt sinkenden Schülerzahlen.
Überall im Kreis versammelten sich Bürger zu spontanen Freudenkundgebungen und priesen den Einfallsreichtum der Straßenbauverwaltung.